Mitten drin

Mitten drin – Eine Erlebnisreise mit Besuchern

Unzählige Kinder und unzählige Stationen. Wie finde ich mich da zurecht? Als Reporterin stehe ich zwar mittendrin, doch irgendwie bin ich nicht im Geschehen. Ah, da kommen Eileen (8), Frauke (11) und Annika (11) aus dem Kirchenkreis Selm. Sie nehmen mich mit auf ihre Reise durch die verschiedenen Projekte. Ich bin schon gespannt was wir alles erleben werden. Unsere erste Station ist „Trommeln bauen“. Jeder schnappt sich einen Hammer und eine große Blechdose und haut darauf. Die Büchse wird verbeult, damit der Ton schöner und heller klingt. Und da nicht nur wir vier da sind, sondern noch viele mehr, entsteht natürlich ein Höllenlärm.  Deshalb vergeben die drei Mädels auch nur eine drei plus für dieses Projekt.

Auf geht’s zum nächsten: Ein besonders angesagter Brunnen. Viele kleine Obststücke und sprudelnde Schokolade laden förmlich zum Naschen ein. Schon nach dem ersten Bissen sind sich die drei einig. „Kinder lieben Schokolade.“ „Es schmeckt einfach Hammer.“ „Und wenn man sich bekleckern kann, schmeckt es noch viel besser.“ Sie vergeben eine klare eins plus. Schon von weitem erkennt man an den schokoladenbeschmierten Gesichtern der Mädchen, dass es ihnen schmeckt. Doch jetzt müssen sie zuerst mal die Naschereien abwaschen.

Nun wollen die drei die Hüpfburg erklimmen. Auf dem Weg dorthin kommen wir an ihrer Übernachtungsstätte vorbei. „Wir schlafen mit acht Leuten da vorn in dem großen braunen Zelt. Drei davon sind unsere Betreuer. Der Gipfel ist besser als Urlaub“, da ist sich Frauke sicher.

Doch eigentlich wollten sie ja zur Hüpfburg. Also machen wir uns auf den Weg. Eine ganze Hüpflandschaft erstreckt sich vor uns. Schnell noch die Schuhe aus und rein in das Vergnügen. Durch einen Tunnel, über eine Rutsche und eine kleine Wand hoch. Doch die macht Frauke zu schaffen. Sie kommt mit ihren rutschigen Socken nicht hoch. Schnell eilen ihre beiden Freudinnen herbei und zusammen kommen sie alle im Ziel an. Trotz den Strapazen ist Frauke begeistert: „Das macht voll Fun.“ Hier vergibt die Jury eine zwei plus.

Gleich neben der Hüpfburg ist die „Seilbrücke mit einem Rutsch über die Ruhr“. Trotz Höhenangst reizt die Brücke die Mädchen. Doch es hat sich schon eine lange Warteschlange gebildet, denn nicht nur die drei möchten sich über die Ruhr schwingen. Annika stellt sich aber trotzdem an. Ich ziehe mit Frauke und Eileen alleine weiter und besuche mit ihnen die Station, an der man Fische basteln und bemalen kann. Dabei erzählen mir die beiden Besucher, dass ihre Kirchengruppe „Die kleinen Fische“ heißt. Das ist natürlich ein perfekter Anlass, um ihnen meinen Fisch zu schenken und mit einer Widmung von News4U zu versehen. Die beiden freuen sich und wollen ihn sofort in ihr Zelt hängen. Doch vorher vergeben sie für diese Station eine zwei plus.

Sie sind in bester Plauderlaune und erzählen: „Am besten gefällt uns immer das Bühnenprogramm. Wir mussten heute Mittag fast heulen, als die Figuren sich gestritten haben. Der Pinguin gefällt uns am besten, er kann super gut singen.“

Auf unserem Weg zur nächsten Station begegnet uns singend die Theatergruppe. Sie stimmen Lieder an und animieren die Kinder zum Mitsingen – eine tolle Atmosphäre. Wir nähern uns dem Ende unsere Reise. Doch eine Station wollen sie noch ausprobieren. Eileen und Frauke bekommen einen Helm mit einer Lampe aufgesetzt und steigen in eine kreisrunde Öffnung, hinter der sich ein dunkles Labyrinth über zwei Etagen erstreckt. „Die Löcher zum Durchklettern waren sehr eng aber es hat mir gefallen“, resümiert Frauke. Sie vergeben eine drei plus.

Alles in allem sind sie begeistert von ihrem ersten Kindergipfel und freuen sich schon auf den nächsten. Bei ihrem persönlichen Highlight: „Die tolle Bühnenshow mit den schrägen Vögeln.“

Lisa Lill,News4U No.7