Interviews

NEWS4U übt Interviews

 

 

Interview mit einem Paradiesvogel

Katrin Rouwen ist 35 Jahre alt und spielt im Musiktheater „Mit allen Wassern gewaschen“ mit. news4u-Reporter Alexander Kauschanski sprach mit der Schauspielerin, die den bunten Papagei Fidora auf der Bühne der Kindergipfels in Villigst spielt.

Kannst du den Inhalt des Musicals in wenigen Worten zusammenfassen?

Es geht um Freunde, die gemeinsam losziehen, um Wasser zu suchen. Auf ihrem Weg finden alle diese bunten und lustigen Figuren Gemeinschaft und Geborgenheit.

Wie habt ihr das Konzept für das Musical entwickelt?

Elke Kaika, die Jugendarbeiterin der evangelischen Kirche von Westfalen, hat die Geschichte geschrieben und wir Schauspieler haben sie weiter gesponnen. Bei unseren Treffen haben wir die Lieder geschrieben und die Theaterszenen entwickelt. Die Charaktere Maus, Kater und Wetterhahn waren uns von Elke vorgegeben, die anderen Figuren haben wir selbst erfunden.

Wie seid ihr in dem Projekt zusammengekommen?

Alle Schauspieler des Kindertheaters machen zusammen eine Ausbildung zum Spiel- und Theaterpädagoge.

Hat es Dir gefallen, das Musical aufzuführen?

Ja, natürlich, vor allem in der Gemeinschaft mit den Kindern, weil sie so schön mitgemacht haben. Sie müssen gar keine Lebensweisheit daraus mitnehmen, sondern Sie sollen begreifen, dass Kirche auch Spaß macht.

Was war die größte Herausforderung für Dich?

Die Anreise zu den Proben, die jedes Mal zwei Stunden dauerte. Bei der Erarbeitung des Musicals gab es keine Schwierigkeiten. Es ist alles einfach so passiert. Jeder hatte gute Ideen. Wir haben sie zusammen entwickelt und umgesetzt.

Was war für Dich die schönste Erfahrung beim Kindergipfel?

Dass ich zwei “Papageienkinder” bekommen habe. Die beiden Teilnehmer waren so begeistert von mir, dass sie auch so geschminkt werden wollten wie ich. Das hat mich glücklich gemacht.

 

 

Interview mit Elke Kaika

Marie Kirschstein, News 4You

Frau Kaika, Sie sind Mitarbeiterin im Amt für Jugendarbeit der EKvW. Was sind Ihre Aufgaben?

Ich arbeite zum Beispiel hier für den Kindergipfel als Projektleiterin. Das Musiktheater „Mit allen Wassern gewaschen“ habe ich zum Beispiel mit Teilnehmen der Ausbildung zum Spiel- und Theaterpädagogen erarbeitet, die hier in Villigst stattfindet. So haben wir auf dem Kindergipfel viel Spaß miteinander.

Warum ist es Ihnen wichtig, dass es eine Veranstaltung wie den Kindergipfel gibt?

Wir haben mit dem Kindergipfel ganz klein angefangen. Im Rahmen der Landessynode 1997 hat diese Veranstaltung zum ersten Mal stattgefunden, da waren aber nur 40 Kinder dabei. Doch Projekte wie der Kindergipfel sind sehr wichtig, weil der Nachwuchs in der Kirche oft zu wenig nach seiner Meinung gefragt wird. Die Veranstaltung soll ein Beteiligungsprojekt sein und da uns Partizipation sehr wichtig ist, haben wir sie von Jahr zu Jahr verfeinert.

Sie haben Facebook. Kann man Kinder und Jugendliche in sozialen Netzwerken für das Engagement und generell für die Kirche begeistern?

Da kann ich nicht so viel zu sagen. Kinder haben mit dem Internet in dieser Form, denke ich, noch wenig zu tun. Ich persönlich halte mich bei Facebook zurück. Ich finde es zum Beispiel nicht gut, Bilder von mir oder anderen in Sozialen Netzwerken hochzuladen. Wenn ich bei Facebook agiere, dann nur um mit Kollegen oder Organisationsgruppen in Kontakt zu treten.

Das ist doch schon eine Stellungnahme zu sagen, man beobachtet das Geschehen in sozialen Netzwerken und folgt dem Trend, soziale Netzwerke zu nutzen, nur bedingt. Oder?

Ich glaube die Kommunikation verändert sich seit den letzten Jahren. Das ist so. Ich glaube, wenn man Jugendliche in der Kirche über das Internet erreichen möchte, muss man genau wissen, was man tut. Ich denke es wird so manches Mal zu sorglos mit dem Internet umgegangen.

Wir achten zum Beispiel bei dieser Veranstaltung sehr darauf, dass keine Bilder von Kindern  im Internet hochgeladen werden dürfen, ohne dass eine Genehmigung der Eltern vorliegt. Das wissen auch alle Verantwortlichen.

 

 

 

Hinter den Kulissen

Ein Interview mit Anja Lukas-Larsen von Lisa Lill, News4U No.7

Frau Lukas-Larsen, Sie arbeiten viel mit Medien und jungen Leuten. Können Sie das näher erläutern?

Ich arbeite in dem Amt für Jugendarbeit und bin dort zuständig für den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Zum einen gehören Publikationen auf Internetseiten dazu und zum anderen bin ich Ansprechpartner für Jugendreferenten  der Kirchenkreise. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass ich für den Austausch von Medien zuständig bin.

Kann man diese Aufgaben auch mit Ihrem Aufgaben für den Kindergipfel vergleichen?

In erster Linie dreht sich meine Arbeit bei diesem Gipfel vor allem darum, die Presse einzuladen, sie über den Gipfel zu informieren und natürlich die Berichte, Videos und Hörfunkbeiträge online zu stellen. Der Kindergipfel hat in diesem Jahr auch eine neue Homepage, auf der Interessierte die Beiträge über das Wochenende findet.

Haben sich Ihre Erwartungen für das Wochenende alle erfüllt?

Ich hatte die Hoffnung auf gutes Wetter und muss sagen, das hat funktioniert. Vor allem für die Kinder aber auch für die Organisation oder tolle Fotos ist es immer besser, wenn die Sonne scheint.

Was ist Ihr persönliches  Highlight des Kindergipfels?

Ich bin sehr begeistert von dem Engagement der Mitarbeiter und Betreuer. Ich muss an dieser Stelle noch ein großes Lob an die Berichterstatter von news4U abgeben, sie haben uns viele tolle Einblicke über das Wochenende verschafft.

Sie haben wahrscheinlich viel mit Organisation zu tun gehabt und kaum dem Kontakt zu den Kindern nachgehen können?

Ja, das stimmt leider. Aber immerhin blieb immer noch kurz Zeit für kleine Plaudereien zwischen Mitarbeitern. Eure Eindrücke von news4U haben mir den Kindergipfel anschaulich vermittelt und ich war immer auf dem neusten Stand. Alles in allem bin ich voll zufrieden, dass alles so reibungslos verlaufen ist.